„Am Anfang war Schach für mich nur eine Schale Haferbrei.“

Am Sonntag, dem 28.10. um 18h45 zeigt das Kommunale Kino Pforzheim (Schlossberg 20) den Film „Queen of Katwe“ (124 Minuten) über die ugandische Schachspielerin Phiona Mutesi. Die aus dem Slum Katwe der ugandischen Hauptstadt Kampala stammende Phiona erlernte als Zehnjährige das Schachspiel ohne Lesen und Schreiben zu können. Als Halbwaise gehörte sie zu den Ärmsten der Armen und musste sich und ihre Familie durch Essenssuche im Müll und Betteln um Essen durchbringen. Zufällig traf sie dabei auf einen Missionar und Schachspieler, der ihr eine Schale Haferbrei versprach, wenn sie dafür an einer Schachlektion teilnahm. Inzwischen studiert sie in den USA und hat ihr Land auf mehreren Schacholympiaden (zuletzt in Batumi mit einer aktuellen ELO-Zahl von 1637) vertreten,

1. Spieltag ohne richtigen Sieg

Eine deutliche Niederlage setzte es für die I. in ihrem Verbandsligaauftritt nach einem Jahr Pause. Beim Oberligaabsteiger Ettlingen war nichts zu holen. Nur André Gharieb gegen Roland Wehner und Eberhard Schulze gegen FM Clemens Werner gelangen respektable Remisen. Auf der Ettlinger Seite http://www.schachklub-ettlingen.de/ ist ein ausführlicher Spielbericht zu finden. Damit haben wir das stärkste Team der Liga hinter uns und viel schlimmer können die restlichen Spiele auch nicht mehr laufen. Am 4.11. spielen wir zuhause gegen die Reserve des Oberligisten Walldorf, der am 21.10. sein erstes Spiel bestreitet. Die an diesem Spieltag eingesetzten Spieler sind gegen uns gesperrt. Daher ist es fraglich ob die Walldorfer wieder in Top-Besetzung antreten können.

Die II. gewann mit 5,5-2,5 gegen die III. in der Bereichsliga das vereinsinterne Duell. Dabei schlug sich die III. mehr als achtbar. An den ersten vier Brettern holte sie sogar 50%. Martin Mendzigall gelang dabei ein Sieg gegen seinen 200 Punkte höher eingestuften Gegner. Am nächsten Spieltag reist die II. nach Niefern und die III. empfängt Mitaufsteiger Illingen. Die II. ist auf dem Papier leicht favorisiert und die III. trifft auf einen in etwa gleich starken Gegner. Voraussetzung ist natürlich, dass alle Spieler an Bord sind. Dies war leider am ersten Spieltag nicht der Fall. Da fehlten ca. fünf Stammspieler der II., III. und IV. Mannschaft, was sich auf die IV. negativ auswirkte. Sie empfing Simmersfeld in der Bezirksklasse, die ebenfalls auf zahlreiche Spitzenspieler verzichten mussten. Am Ende setzten sich die Schwarzwälder mit 6,5-1,5 durch. 1-2 Spieler an unseren vorderen Brettern hätten das Ergebnis erheblich verbessern können. Hoffentlich stehen diese Spieler am 4.11. in Niefern gegen die dortige II. Mannschaft zur Verfügung.
Immerhin gelang es allen Teams komplett anzutreten, was vor allem für Alfred Wernert, der Peter Walenzyk als Mannschaftsführer der IV. vertrat, eine Herausforderung war. In der Bezirksklasse konnten einige Teams nicht komplett antreten.
Wenn wir im Verlauf der Saison unser Spielerpotential optimal ausschöpfen können, könnte der Klassenerhalt für die III. und IV. in den Bereich des Möglichen rücken. Zumindest aber wird man nicht abgeschlagen absteigen.

Pokal, Ersinger Sommerturnier und andere Turniere

Im Mannschaftspokal war nach der 2. Runde auf badischer Ebene Schluss. Der frischgebackene Bundesligist Viernheim bekam keine Mannschaft zusammen und damit waren wir eine Runde weiter. Gegen den nächsten Bundesligisten Hockenheim reichte der Sieg von Attila Barta gegen einen 2000er leider nicht zum Weiterkommen.
Beim Ersinger Sommerturnier kamen wir mit einer ausgeglichenen Mannschaftsleistung (Martin, Udo, Oli und Sigi) auf den 3. Platz.
Im Sommer sind wieder traditionell einige Turniere angesagt. Thomas hat bereits in Pula angefangen. In den nächsten Wochen stehen Robecchetto con Induno, Sasbach, Girona, Wasselonne und Thann auf dem Programm.

I. Mannschaft mit dem höchsten Saisonsieg in Runde 7

Gegen den Tabellendritten KSF 2 gelang unserem Aushängeschild ein (möglicherweise etwas zu hoch ausgefallener) 6,5-1,5-Sieg.
Den Auftakt machte Eberhard Schulze bereits nach 1 Stunde mit einem am Brett erspielten Sieg! Damit bleibt unser erfahrenster Spieler unser Topscorer mit 4,5 aus 5. Ca. 1,5h später folgte ihm Udo Leibbrand. Dann erhöhten die beiden Markusse (Hilzinger und Ungerer) auf 4-0. Leider verlor unser Spitzenbrett trotz (oder wegen?) ruhiger Partieanlage eine Figur und wenig später die Partie. In den verbleibenden 3 Partien standen wir erfolgversprechend genug, aber die Punkteausbeute war dann doch überraschend. Vorsitzender Christoph Mährlein hatte auf einmal einen Turm mehr. Er stand vorher schon besser, aber mit dem Materialvorteil spielte es sich erheblich leichter. Martin Hartmann musste mit Minusbauer ums Remis kämpfen. Kreativ stellte er seinem Gegner eine Falle und der fiel darauf rein. Undeckbares Matt oder Turmverlust war die Folge. Beim Stande von 6-1 gab André Gharieb seine Partie remis.
Verfolger Neureut gewann knapp gegen 7 Calwer. Ein 4,5-Sieg am 22. April würde uns bereits zum Aufstieg reichen, ausser bei einer zweiten kampflosen Niederlage von Untergrombach 2, dann sollten wir noch ein Unentschieden gegen Waldbronn schaffen, damit wir aus eigener Kraft aufsteigen.
Die II. verlor das Spitzenspiel gegen KSF 3 knapp (bei einer unnötigen Niederlage am Spitzenbrett).
Aufpassen muss so langsam die III. damit sie nicht in Abstiegsgefahr kommt und in der letzten Runde noch um den Klassenerhalt kämpfen muss.
Zur Not kann sie durch unsere IV. ersetzt werden, die mit einem machbaren Restprogramm weiterhin auf Platz 2 aufstiegsberechtigt ist.

Erfolgreicher 6. Spieltag

Mit einem 5,5-2,5-Sieg in Calw konnten wir die Tabellenspitze verteidigen. Insgesamt gesehen fiel der Sieg vielleicht etwas zu hoch aus, aber am Ende zählen eben die Punkte und nicht die (vergebenen) Chancen auf dem Brett. Erfreulich vor allem, dass wir an den ersten 5 Brettern bis zur Zeitkontrolle 4 Punkte holten.
Von den Verfolgern hat KSF 2 gegen 7 Gäste aus Mühlacker verloren und ist damit aus dem Rennen. Neureut hat souverän gegen Durlach gewonnen.
In den beiden folgenden Heimspielen gegen KSF 2 (11.3.) und Neureut (22.4.) könnte der Aufstieg perfekt gemacht werden.
Unsere II. ist nach dem 7,5-0,5-Kantersieg in Ersingen Zweiter und wird nicht mehr absteigen. Leider kamen wie bereits in der vorigen Runde unsere Bretter 7 und 8 nicht zum Spielen.
Mit einem 4-4 gegen Illingen sicherte die III. ihren Platz in der vorderen Tabellenhälfte der Bezirksklasse. Rüdiger Staub feierte dabei sein erfolgreiches Comeback,
Und die IV. steht nach dem 5-3-Sieg gegen Neuenbürg 2 sogar auf einem Aufstiegsplatz in der A-Klasse und hat ein machbares Restprogramm!

Pokalfinale nach Berliner Wertung verloren

Unser leichter DWZ-Vorteil reichte leider nicht zum Gewinn des Mannschaftspokals. 2 Partien gingen recht schnell über die Bühne (Niederlage an Brett 1 und Sieg an Brett 3). Dann wurde es recht zäh. In 2 Partien hatten wir ganz gute Positionen. Dann sah es zwischenzeitlich nach Blitzentscheid aus. Am Ende gingen beide nach 5h Spielzeit remis aus und die Berliner Wertung entschied für Niefern. Glückwunsch an den Kirnbach! Nach dem Mannschaftsremis mit Pforzheimer Überzahl in der Bereichsliga muss jetzt die III. in der Bezirksklasse gegen Niefern II unsere Ehre wieder herstellen.

Erfolgreicher 4. Spieltag

Alle vier Mannschaften haben gewonnen! Am leichtesten hatte es die I., da Gegner Untergrombach II absagte. Die II. gewann mit 5,5:2,5 in Keltern und damit den Klassenerhalt praktisch gesichert. Mit 5:3 siegte die III. nach spannender Aufholjagd gegen Eutingen und die IV. landete mit 6:2 den höchsten erspielten Sieg des Spieltages gegen Keltern 2.

Blitz und Pokal

Im Mannschaftsblitz haben wir uns nicht mit Ruhm bekleckert. Letzter Platz von 5 Mannschaften! Sieger wurde Mühlacker. Beim Einzelblitz wurde Martin immerhin noch Zweiter. Das Halbfinale im Mannschaftspokal gewannen wir leider kampflos. Im Finale am 4. Februar spielen wir gegen Niefern, die überraschenderweise Mühlacker aus dem Wettbewerb warfen. Der Austragungsort steht noch nicht fest. Im Einzelpokal steht Christoph Mährlein im Finale.

Herbstturniere 2017

Einige Spieler waren bei Herbstturnieren aktiv. Einer davon konnte sogar das Turnier gewinnen. Nick Neiwert machte beim B-Open in Deizisau mit 6 aus 6 Dampf und ein Schlussremis bescherte ihm den alleinigen ersten Platz. Neben einem stattlichen Geldpreis bedeutete das einen satten DWZ-Zuwachs von 94 Punkten!
Im A-Open erspielte sich Martin Hartmann 5 aus 7 gegen starke Gegner und legte 23 DWZ-Punkte zu. Damit hat er die 2100-Marke geknackt! Stefan Schork holte 50% gegen zum Teil sehr starke Gegner.
Licht und Schatten wechselten sich bei Oliver Linder ab. In unserer Partnerstadt Vicenza reichte es im A-Turnier nur zu 1,5 aus 5. Nach einem verheißungsvollen Auftaktremis gegen einen jugendlichen FM lief nichts mehr zusammen. Im französischen Besancon lief es besser. Nach 2 Pflichtsiegen und einer nicht sehr inspiriert gespielten Niederlage folgten 4 Remisen gegen durchweg stärkere Gegner.