Liebe Vereinmitglieder, liebe Freunde des SC Pforzheim 1906 e.V.

Wir möchten Euch über die aktuellen Entwicklungen auf diesem Wege zeitnah unterrichten und zum Spielbetrieb einladen, nachdem die Rahmenbedingungen das wieder zulassen:

  1. Wir können ab Mittwoch (2. März) wieder Spielabende abhalten unter den Bedingungen der Coronaverordnung. Ihr seit herzlich willkommen, ab 19.30 Uhr wieder in das Spiellokal zu kommen!
  2. Das Vereinsturnier führen wir weiter. Bitte vereinbart mit Euren
    Gegnern am 2.3. oder am 9.3. etwaige Restpartien. Nach dem 9.3. werde ich die nächste Runde auslosen, damit wir das Turnier zügig zu Ende führen können.
  3. Die Verbqandsrunde am 13.3. wird voraussichtlich wieder stattfinden. Bitte wendet Euch wegen der Mannschaftsaufstellungen an Eure Mannschaftsführer.
  4. Wir planen im November einen Vereinsausflug nach Österreich! Näheres findet ihr in der Einladung von Daniel Mesitschek, die euch zeitnah per Mail bzw. Post zukommt. Gedacht ist an Jugendliche, aber Spieler jeden Alters sind als Teilnehmer willkommen und eine möglichst gemischte Besetzung wird dieses Wochenende sicher beleben. Wir bitten um Eure Interessensbekundung für die weitere Planung bis zum 15.3.2022 an mich oder Daniel Mesitschek.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit den Schachfreunden!

Gruß

Christoph Mährlein

Badische Schachmeisterschaft erneut in Pforzheim

Am kommenden Donnerstag beginnt die 93. Badische Einzelmeisterschaft der Schachspieler in Pforzheim. Bis Sonntag wird unter der Leitung von Sportdirektor Steffen Piechot unter 26 Teilnehmern der Badische Meister ermittelt. Das Turnier findet – wie auch im letzten Jahr – in den Räumen des CfR im Stadion im Brötzinger Tal statt. „Wir freuen uns, mit den Schachspielern einmal ein ganz anderes Publikum begrüßen zu können“, sagt CfR-Vorsitzender Markus Geiser, der mit seinem Vorstand die Anfrage spontan zugesagt hatte.

Das Turnier wird bis Sonntag mit 7 Runden im Schweizer System gespielt. Zur Eröffnung am Donnerstag um 18 Uhr werden auch Verbandspräsident Uwe Pfenning und Vizepräsidentin Irene Steimbach erwartet. Mit Martin Hartmann, Nick Neiwert und Christoph Mährlein sind auch drei Pforzheimer Spieler am Start. Turnierfavorit ist der Eppinger Fide-Meister Jonas Hacker.

Rückfragen: Christoph Mährlein, 0151-57143711

Neue Corona-Regeln – folgen für den Spielbetrieb

Die neue Corona-Sportverordnung gilt auch für den Schachclub. Die Konsequenzen sind weitreichend:

Verbandskämpfe hat der Badische Schachverband zunächst für den Dezember abgesagt, auch die Termine im Januar werden nicht möglich sein. Der Einzelpokal im Verband und im Bezirk ist aber noch möglich.

Unsere Spielabende können weiterhin stattfinden, allerdings unter „G-Bedingungen. Wir können deshalb nur noch Spielern und Eltern den Zutritt gestatten, die Impfung oder Genesung durch ein Impfzertifikat (kein Impfpass!) nachweisen. Tut uns leid, ist aber unverhandelbar.

Das Vereinsturnier unterbrechen wir. Die Runde am 1.12. wird verschoben. Grund ist, dass wir zunächst klären müssen, wer nicht mehr teilnehmen kann oder will. Eine Weihnachtsfeier werden wir dieses Jahr wohl auch nicht durchführen können.

Wir wünschen für den Moment allen Gesundheit!

Christoph Mährlein

Runde 3 mit G2

Unter G2-Bedingungen ist unsere Personaldecke noch dünner. Die I. verlor knapp in Eppingen. Immerhin war das Team vollzählig. Die II, spielte letztendlich nur zu viert in Waldbronn und verlor 1,5-6,5. Etwas mehr wäre drin gewesen aber zu einem Punktgewinn hätte es nicht gereicht.
Zu fünft war die III. als einzige Heimmannschaft in der Inselschule und verlor ebenso hoch gegen Conweiler. Fast komplett war die IV, in Ersingen. Gegen die verstärkten Gastgeber (Ersingen 1 hatte kampflos gewonnen) gab es eine 2,5-4.5-Niederlage.
Einziger Lichtblick war die V. Sie schaffte ein Unentschieden in Neuenbürg. Abdulla, Jonas, Max und Tim gewannen jeweils eine Partie.

Runde 2 lief besser als Runde 1

Nach der katastrophalen Erstrunde mit über einem Dutzend Absagen, vier Niederlagen (davon eine kampflos) und einem Sieg (V.!) waren wir diesmal (dank auch einer spielfreien III.) besser aufgestellt. Nach der Spielsaalvorbereitung am Freitagabend für vier Heimspiele kam die Absage des Gegners der IV. und wir hatten genügend Ersatzspieler für kurzfristige Absagen und auch genügend Platz.
Das Spiel der V. ging leider deutlich verloren, da es ein paar ungenutzte Chancen gab. Die I. verlor etwas unglücklich gegen die weit gereisten Bad Mergentheimer. Gegen die in etwa gleichwertige Ettlinger Dritte gewannen wir deutlich mit 5,5-2,5.

Clubturnier beginnt am 29.9.

Die Clubmeisterschaft wird dieses Jahr im Schweizer System in einer Gruppe ausgetragen.

Die Anmeldung zum Meisterturnier kann bis 29. 09. 2021 um 19.25 Uhr, am Clubabend oder telefonisch bei Christoph Mährlein erfolgen (0151-57143711).

Die Bedenkzeit beträgt pro Spieler eine Stunde zuzüglich 30 Sekunden für jeden ausgeführten Zug (Fischer-Modus).

Es gelten die FIDE-Schachregeln.

Die Runden finden an folgenden Abenden statt (jeweils Mittwoch):

1. Runde …..

29.09.2021

 

  7. Runde

02.02.2022

2. Runde …..

27.10.2021

 

 

 

3. Runde …..

24.11.2021

 

 

 

4. Runde …..

01.12.2021

 

 

 

5. Runde …..

14.12.2021

 

 

 

6. Runde …..

19.01.2022

 

 

 

Rundenbeginn am Turnierabend ist jeweils um 19.30 Uhr. Die Wartezeit nach FIDE-Art. 6.7.a. beträgt dreißig Minuten.

Mit Ausnahme der letzten Runde sind Partieverlegungen möglich, aber nur mit Zustimmung der Turnierleitung und in der Regel nur vor, aber nicht nach der eigentlichen Runde (Auslosung!). Im Falle der Verhinderung hat der betroffene Spieler seinen Gegner rechtzeitig zu informieren.

Zwischen Punktgleichen entscheidet zuerst der direkte Vergleich (Zweitwertung), dann die Sonneborn-Berger-Wertung (Drittwertung). Der Sieger des Turniers wird Clubmeister 2021/2022 Eine Teilung des Titels ist nicht möglich. Clubmeister kann nur ein Mitglied des Schachclub Pforzheim werden.

Schiedsrichter ist Christoph Mährlein.

Baden bei Wien und Robecchetto con Induno

Anfang September 2021 spielte ich mein erstes Turnier in Österreich. Das war mein erster längerer Aufenthalt in dem exotischen Land seit 40 Jahren (damals war ich Skifahren!). In Baden bei Wien war auch alles prima. Eine wunderbare familiäre preiswerte Unterkunft, Essen und Trinken waren auch weitgehend in Ordnung, natürlich nicht auf dem Niveau im Elsass (wobei die Weine durchaus mithalten konnten) aber dafür preiswerter. Die Sprachprobleme hielten sich auch in Grenzen. Leider passten die Turnieruhrzeiten nicht so ganz zu meiner Urlaubsgestaltung. Wanderungen und Wienbesichtigungen (inklusive des Fachgeschäfts „Schach und Spiele“) ermüdeten mich trotz Mittagsschlaf zu sehr um um 18h30 fit zu sein. Der Turniersaal war wie in Vor-Coronazeiten. Ziemlich eng und stickig (die Belüftung besserte sich ab Runde 3), keine Masken, Händeschütteln. In Runde 1 verlor ich gegen einen IM, in Runde 2 schaffte ich es nicht eine haushoch gewonnene Stellung im Endspiel zu gewinnen und holte nur einen halben Punkt. Runde 3 war noch schlimmer. Ich stellte eine Falle und fiel selbst hinein. In Runde 4 mißhandelte ich die Eröffnung aber mein Gegner willigte in besserer Stellung ins Remis ein. In der letzten Runde war ich relativ wach und gewann eine ausgeglichene Endspielstellung dank der Mithilfe meines Gegners (der den etwas widersprüchlichen Namen „Weichhart“ führte). Mit 2 aus 5 kam ich zu einem halbwegs akzeptablen Ergebnis. Fazit: Das Turnier ist empfehlenswert. Die Gegend ist echt schön, der ÖPNV ist hervorragend und die Gehwege in Niederösterreich sind nicht mit Autos zugeparkt. Wien ist natürlich auch sehenswert aber für mich persönlich etwas zu groß. Nicht fehlen durfte natürlich ein Besuch im Schachladen „Schach & Spiele“ von Michael Ehn. Auf der Rückfahrt machte ich bahnstreikbedingt einen Stopp in Passau, wo auch mal schöne Turniere gespielt wurden.
Nicht einmal zwei Wochen später ging es nach Robecchetto con Induno zur italienischen Mannschaftsmeisterschaft. Bahnstreikbedingt buchte ich für Donnerstagabend einen Flug (am Donnerstagmorgen wurde erst das Ende des Bahnstreiks verkündet). Die Fahrt zum Geisterflughafen Stuttgart (wenig Passagiere und viele geschlossene Geschäfte) und Checkin klappten hervorragend. Der Start verzögerte sich wegen eines Gewitters über dem Flughafen Mailand. Dann kam die Info: Flug fällt aus wegen Überschwemmung der Landebahn. Also zurück nach Pforzheim und Bahnfahrkarte gekauft. Damit kam ich pünktlich mit Pufferzeit zur ersten Runde, die in einem schnellen Remis endete. Gespielt wurde übrigens mit Maske und Scheibe. Samstagmorgen hatte ich überraschend spielfrei weil die gegnerische Mannschaft nicht antrat. In Runde 3 war das Remis schon schwerer zu erreichen. Am Sonntag rückte ich in die II. Mannschaft auf und es gelang mir ein wichtiger Sieg. Die letzte Runde verlor ich leider, dafür sorgten die anderen 3 für 2,5 Punkte und wir stiegen auf. Die Rückfahrt erfolgte wieder mit der Bahn, die wieder reibungslos verlief.