Zweiter Platz bei den U14-Mannschaftsmeisterschaften

Insgesamt fanden sich 3 Mannschaften des Schachbezirks in der Ersinger Schachburg ein. In der ersten Runde setzte es eine deutliche Niederlage gegen Gastgeber Ersingen. Im zweiten Spiel gelang ein 3-1-Sieg gegen Neuenbürg. Jonas, Tim und Erik gewannen. Für alle außer Jonas waren es nur Trainingsspiele, da alle anderen als U12-Spieler noch eine Weile in der U14 spielen können. Jonas erspielte sich mit 820 seine erste DWZ.

2 Siege, 1 Unentschieden und 2 Niederlagen

3. April holten die Pforzheimer Teams 2 Siege, 1 Unentschieden und 2 Niederlagen.

Souverän gewann die Fünfte in der Schnupperrunde mit 5,5-2,5 gegen Conweiler IV. Erik punktete wieder doppelt und hat damit 4 aus 4! Max tat es ihm gleich und hat mit 7 aus 10 ebenfalls ein tolles Score. Abdulla und Tim steuerten einen Sieg und ein Unentschieden zu dem Erfolg bei.
Ebenso hoch gewann die III. in der Bezirksklasse gegen Birkenfeld II. Kapitän Attila Barta gewann trotz Hexenschuss am Spitzenbrett. Volle Punkte holten ebenfalls Wilhelm Schüle, Mikolaj Lizak und Harald Katz. Egmar Hulin, Alexander Kim und Holger Kappus remisierten. Damit ist der III. ein wichtiger Sieg für den Klassenerhalt gelungen.
In der Verbandsliga Nordbaden kam die I. gegen Heidelberg zu ihrem ersten Punktgewinn. Die Siege von Nick Neiwert, André Gharieb, Markus Ungerer (Score 4,5 aus 5!) sowie die Remisen von Markus Hilzinger sowie Udo Leibbrand führten zu einem Unentschieden. Zum Klassenerhalt müssen jetzt aber dringend Siege her.
Die IV. ist bereits gerettet, konnte aber gegen den Favoriten Ittersbach nicht viel holen. Werner Klüppel und Michael Kranich verhinderten mit 2 Remisen die Höchststrafe.
Dank der Freigiebigkeit der III. und IV. konnte die II. komplett in Calw antreten. Da die Hessestädter ebenfalls nicht in Bestbesetzung waren, entwickelte sich eine ausgeglichene Begegnung, die am Ende zugunsten der Gastgeber kippte. Waldemar Schneider konnte einen vollen Punkt holen. Oliver Linder, Ralph Hofrichter, Martin Mendzigall und Johannes Heinz remisierten. Am Ende stand eine 5-3-Niederlage und der letzte Tabellenplatz in der Bereichsliga.
Weiter geht es am 24.4. mit Heimspielen der ersten beiden Mannschaften gegen Mosbach bzw. Keltern. Die anderen Mannschaften reisen nach Simmersfeld, Illingen und Neuenbürg.

Zum Teil tragische Niederlagen im März

 

Die I. musste als Vorletzter bei Tabenllenführer Ladenburg antreten und war auf dem Papier sogar leichter Favorit. Leider hat es am Ende doch nicht gereicht und es gab eine 3-5-Niederlage. Einzig Markus Ungerer konnte gewinnen und Stefan Schork, Christoph Mährlein, André Gharieb sowie Eberhard Schulze konnten remisieren. Diesen Ergebnissen standen drei Niederlagen gegenüber. Jetzt beträgt der Abstand zu einem Nichtabstiegsplatz in der Verbandsliga Nordbaden bereits drei Punkte.
Die II. war kurz davor den historischen Sieg der III. in Waldbronn zu wiederholen. Diese reiste in grauer Vorzeit mit nur fünf Spielern an. Einer der Spieler remisierte sogleich um ein Match von Boris Becker (der war damals quasi der Vincent Keymer des deutschen Tennis) anzusehen. Die anderen vier gewannen und damit war der Sieg unter Dach und Fach.
Ähnlich war die Ausgangslage der II. in Illngen. Bis 8h morgens waren sie noch zu siebt, dann gab es eine krankheitsbedingte Absage und nach wenigen Zügen ging eine Partie wegen Handyklingelns verloren. Dann begann mit Siegen von Siegmund Haug, Zaker Hasso und Thomas Schnepel eine furiose Aufholjagd. An den restlichen beiden Brettern sah es so aus als ob 1,5 Punkte im Bereich des Möglichen wären. Leider sprang aber nur ein halber Punkt heraus. Damit befindet sich die II. auf einem Abstiegsplatz in der Bereichsliga.
Die III. konnte zuhause gegen Bad Herrenalb gewinnen. Mit 6-2 kam ein deutlicher Sieg zustande. Voll gepunktet haben Egmar Hulin, Johannes Heinz, Holger Kappus, Mikolaj Lizak sowie Jonas Gellert (kampflos). Remisiert haben Kapitän Attila Barta und Horst Ludwig. Die Abstiegsgefahr aus der Bezirksklasse ist aber noch nicht gebannt.
Eine knappe Niederlage kassierte die IV. gegen den Favoriten Ottenbronn. Peter Walenzyk, Kapitän Long-Sam Thai, Werner Klüppel und Thomas Hartmann remisierten während Harald Katz kampflos gewann. Aber auch hier überwogen knapp die Niederlagen. Damit sind sie in der Tabelle etwas abgerutscht aber durch den Rückzug von Calw 2 ist der Abstieg aus der A-Klasse kein Thema mehr.
Einen sensationellen Sieg erreichte die V. in Niefern. Mit 5-3 konnten sie die Oberhand behalten. Erik Kirchgessner (bei seinem ersten Einsatz!) und Max Mesitschek punkteten doppelt während Kapitän Daniel Mesitschek, der für seinen erkrankten Sohn Tim einsprang, einen Punkt holen konnte.

Wir spielen wieder!

Am 13.3. geht es weiter! Die I. und II. reisen nach Ladenburg bzw. Illingen und die V. nach Niefern, Die III. und IV. empfangen Bad Herrenalb bzw. Ottenbronn.
Die weiteren Termine sind: 3,4,, 24,4, 8.5., 22.5. und 26.6.

Runde 3 mit G2

Unter G2-Bedingungen ist unsere Personaldecke noch dünner. Die I. verlor knapp in Eppingen. Immerhin war das Team vollzählig. Die II, spielte letztendlich nur zu viert in Waldbronn und verlor 1,5-6,5. Etwas mehr wäre drin gewesen aber zu einem Punktgewinn hätte es nicht gereicht.
Zu fünft war die III. als einzige Heimmannschaft in der Inselschule und verlor ebenso hoch gegen Conweiler. Fast komplett war die IV, in Ersingen. Gegen die verstärkten Gastgeber (Ersingen 1 hatte kampflos gewonnen) gab es eine 2,5-4.5-Niederlage.
Einziger Lichtblick war die V. Sie schaffte ein Unentschieden in Neuenbürg. Abdulla, Jonas, Max und Tim gewannen jeweils eine Partie.

Runde 2 lief besser als Runde 1

Nach der katastrophalen Erstrunde mit über einem Dutzend Absagen, vier Niederlagen (davon eine kampflos) und einem Sieg (V.!) waren wir diesmal (dank auch einer spielfreien III.) besser aufgestellt. Nach der Spielsaalvorbereitung am Freitagabend für vier Heimspiele kam die Absage des Gegners der IV. und wir hatten genügend Ersatzspieler für kurzfristige Absagen und auch genügend Platz.
Das Spiel der V. ging leider deutlich verloren, da es ein paar ungenutzte Chancen gab. Die I. verlor etwas unglücklich gegen die weit gereisten Bad Mergentheimer. Gegen die in etwa gleichwertige Ettlinger Dritte gewannen wir deutlich mit 5,5-2,5.

Baden bei Wien und Robecchetto con Induno

Anfang September 2021 spielte ich mein erstes Turnier in Österreich. Das war mein erster längerer Aufenthalt in dem exotischen Land seit 40 Jahren (damals war ich Skifahren!). In Baden bei Wien war auch alles prima. Eine wunderbare familiäre preiswerte Unterkunft, Essen und Trinken waren auch weitgehend in Ordnung, natürlich nicht auf dem Niveau im Elsass (wobei die Weine durchaus mithalten konnten) aber dafür preiswerter. Die Sprachprobleme hielten sich auch in Grenzen. Leider passten die Turnieruhrzeiten nicht so ganz zu meiner Urlaubsgestaltung. Wanderungen und Wienbesichtigungen (inklusive des Fachgeschäfts „Schach und Spiele“) ermüdeten mich trotz Mittagsschlaf zu sehr um um 18h30 fit zu sein. Der Turniersaal war wie in Vor-Coronazeiten. Ziemlich eng und stickig (die Belüftung besserte sich ab Runde 3), keine Masken, Händeschütteln. In Runde 1 verlor ich gegen einen IM, in Runde 2 schaffte ich es nicht eine haushoch gewonnene Stellung im Endspiel zu gewinnen und holte nur einen halben Punkt. Runde 3 war noch schlimmer. Ich stellte eine Falle und fiel selbst hinein. In Runde 4 mißhandelte ich die Eröffnung aber mein Gegner willigte in besserer Stellung ins Remis ein. In der letzten Runde war ich relativ wach und gewann eine ausgeglichene Endspielstellung dank der Mithilfe meines Gegners (der den etwas widersprüchlichen Namen „Weichhart“ führte). Mit 2 aus 5 kam ich zu einem halbwegs akzeptablen Ergebnis. Fazit: Das Turnier ist empfehlenswert. Die Gegend ist echt schön, der ÖPNV ist hervorragend und die Gehwege in Niederösterreich sind nicht mit Autos zugeparkt. Wien ist natürlich auch sehenswert aber für mich persönlich etwas zu groß. Nicht fehlen durfte natürlich ein Besuch im Schachladen „Schach & Spiele“ von Michael Ehn. Auf der Rückfahrt machte ich bahnstreikbedingt einen Stopp in Passau, wo auch mal schöne Turniere gespielt wurden.
Nicht einmal zwei Wochen später ging es nach Robecchetto con Induno zur italienischen Mannschaftsmeisterschaft. Bahnstreikbedingt buchte ich für Donnerstagabend einen Flug (am Donnerstagmorgen wurde erst das Ende des Bahnstreiks verkündet). Die Fahrt zum Geisterflughafen Stuttgart (wenig Passagiere und viele geschlossene Geschäfte) und Checkin klappten hervorragend. Der Start verzögerte sich wegen eines Gewitters über dem Flughafen Mailand. Dann kam die Info: Flug fällt aus wegen Überschwemmung der Landebahn. Also zurück nach Pforzheim und Bahnfahrkarte gekauft. Damit kam ich pünktlich mit Pufferzeit zur ersten Runde, die in einem schnellen Remis endete. Gespielt wurde übrigens mit Maske und Scheibe. Samstagmorgen hatte ich überraschend spielfrei weil die gegnerische Mannschaft nicht antrat. In Runde 3 war das Remis schon schwerer zu erreichen. Am Sonntag rückte ich in die II. Mannschaft auf und es gelang mir ein wichtiger Sieg. Die letzte Runde verlor ich leider, dafür sorgten die anderen 3 für 2,5 Punkte und wir stiegen auf. Die Rückfahrt erfolgte wieder mit der Bahn, die wieder reibungslos verlief.

Schach am Brett in Strasbourg und Bozen

Nach 11 Monaten Turnierpause spielte ich Anfang Juli in Strasbourg endlich mal wieder ein richtiges Schachturnier. Organisator Daniel Roos konnte mit 170 Teilnehmern ein volles Haus im Pavillon Josephine im Park Orangerie aufweisen. Im A-Turnier hatte ich in den ersten 4 Runden ältere Gegner, was an sich schon bemerkenswert war. Dass auch noch Prominente dabei waren, war noch bemerkenswerter. In der ersten Runde traf ich auf IM Jean-Luc Roos und in Runde 3 auf den Krimiautor Michel Kopp. Vor der letzten Runde erstand ich sein neuestes Werk und ließ es mir signieren. Gegen die alten Herren bewältigte ich die erste Turnierhälfte mit 2,5 aus 4 recht gut. Gegen einen deutlich jüngeren musste ich in Runde 5 hart um das Remis kämpfen. In Runde 6 hatte ich gegen einen ebenfalls jugendlichen Gegner einen deutlichen Eröffnungsvorteil erzielen. Da ich aber schon recht müde war, offerierte ich ein unablehnbares Remisangebot . Damit hatte ich einen freien Nachmittag und konnte Strasbourg mal wieder besichtigen. Da am Abend der Park wegen Sturmwarnung geräumt werden musste, ersparte ich mir auch einen eventuellen Umzugsstress in das Spiellokal des Schachclubs Strasbourg. In Runde 7 setzte sich die Jugend durch, aber mit 3,5 aus 7 gegen ausnahmslos stärkere Gegner war ich sehr zufrieden und dürfte die 1900er-ELO-Marke wieder überschritten haben. Das schönste war aber das Wiedersehen mit Freunden und Bekannten.
Ende Juli fuhr ich dann nach Bozen zu einem fünfrundigen Turnier. Anläßlich des 40. Jahrestages des Weltmeisterkampfes Karpov – Kortschnoi im benachbarten Meran war eine starke russische Delegation eingeladen und es gab auch ein Rahmenprogramm in der Kurstadt. Dieses fand unter anderem in dem Saal statt, in dem 1924 die Meraner Variante zum ersten Mal gespielt wurde. In der Landeshauptstadt spielten wir im prächtigen Ehrensaal des Merkantilmuseums mitten im Zentrum, was sehr praktisch war. Meine Gegner waren dieses Mal alle jünger. Leider gelang mir nur ein Sieg im 42-köpfigen A-Turnier, da ich in zwei Partien zu gierig auf Materialgewinn aus war und eine Gewinnstellung zum Remis verdarb. In der letzten Runde machte ich bei schwülem Wetter ein Kurzremis und sprengte damit nicht mit einem 125-Züger die Siegerehrung wie bei meiner letzen Teilnahme. Die Hygieneauflagen waren viel strenger als in Strasbourg und wir spielten mit Fiebermessen und Trennscheiben, die unser Schachfreund Aldo Danese aus unserer Partnerstadt Vicenza mitbrachte. Turnierdirektor war hier Luca d’Ambrosio, der sich um alles kümmerte.
Beide Turniere waren sehr gut organisiert und fanden in schönen Städten statt.
Oliver Linder

Runde 8 aus der Vorvorsaison und Quarantäneliga

Der Nachholspieltag zwar nicht erfolgreich für uns. Abgesehen von den kampflosen Siegen der Teams 2 und 3 gab es heftige Niederlagen. Am härtesten traf es die V., die in Ersingen um den Aufstieg kämpfte. Der erste Durchgang konnte mit 2-2 noch ausgeglichen gestaltet werden. Im zweiten Durchgang sprang aber nur ein Remis heraus. Jetzt muss die V. auf einen Ausrutscher von Ersingen hoffen.
Die I. empfing die Reserve des Bundesligisten Hockenheim, die noch Aufstiegsambitionen hat. Konsequenterweise traten sie mit einem GM, 2 IMs und 1 FM an. Martin Hartmann und Stefan Schork hielten an den Spitzenbrettern lange mit und hatten spannende Stellungen auf dem Brett. Letztendlich setzte sich aber die meisterliche Routine durch. Eine tolle Partie lieferte Christian Kraft bei seinem ersten Einsatz in der I. ab. Leider griff er bei der Verwertung seines Vorteils fehl und verlor noch. Das Remis holte der Mannschaftsführer mit einer Kurzpartie. Nick Neiwert gewann seine Partie in solider Manier und stellte damit den Endstand von 1,5-6,5 her.
In der Quarantäneliga gelang endlich mal wieder ein Aufstieg, nachdem wir am Spieltag zuvor um Haaresbreite abgestiegen wären. Zwar spielten wir praktisch nur mit 6 Spielern, aber bei allen lief es super. Alle landeten in den TOP 50 (von 118), Martin Hartmann war sogar bester Spieler des Turniers, Nick Neiwert Fünfter und Udo Leibbrand Siebter. Am Donnerstag (12.7.) spielen wir wieder in Liga 8.
Am 10. und 11.7. spielt Anton Büttner bei den badischen Jugendmeisterschaften in Kehl mit. Diese werden unter Corona-Bedingungen in einer verkürzten Form ausgetragen.
Und am 18.7. geht die IV. zu ihrer letzten Runde an die Bretter, bevor die Teams 1-3 am 25.7. nochmal antreten, sofern es genug spielbereite Spieler (bei uns und beim Gegner) gibt.