Stabil in Liga 8

Im Mai haben wir uns jetzt in Liga 8 etabliert und halten uns mal mehr oder weniger komfortabel. Die Spielersituation ist einigermaßen ausreichend aber ein paar mehr würden nicht schaden.

Clubturnier beginnt am 29.9.

Die Clubmeisterschaft wird dieses Jahr im Schweizer System in einer Gruppe ausgetragen.

Die Anmeldung zum Meisterturnier kann bis 29. 09. 2021 um 19.25 Uhr, am Clubabend oder telefonisch bei Christoph Mährlein erfolgen (0151-57143711).

Die Bedenkzeit beträgt pro Spieler eine Stunde zuzüglich 30 Sekunden für jeden ausgeführten Zug (Fischer-Modus).

Es gelten die FIDE-Schachregeln.

Die Runden finden an folgenden Abenden statt (jeweils Mittwoch):

1. Runde …..

29.09.2021

 

  7. Runde

02.02.2022

2. Runde …..

27.10.2021

 

 

 

3. Runde …..

24.11.2021

 

 

 

4. Runde …..

01.12.2021

 

 

 

5. Runde …..

14.12.2021

 

 

 

6. Runde …..

19.01.2022

 

 

 

Rundenbeginn am Turnierabend ist jeweils um 19.30 Uhr. Die Wartezeit nach FIDE-Art. 6.7.a. beträgt dreißig Minuten.

Mit Ausnahme der letzten Runde sind Partieverlegungen möglich, aber nur mit Zustimmung der Turnierleitung und in der Regel nur vor, aber nicht nach der eigentlichen Runde (Auslosung!). Im Falle der Verhinderung hat der betroffene Spieler seinen Gegner rechtzeitig zu informieren.

Zwischen Punktgleichen entscheidet zuerst der direkte Vergleich (Zweitwertung), dann die Sonneborn-Berger-Wertung (Drittwertung). Der Sieger des Turniers wird Clubmeister 2021/2022 Eine Teilung des Titels ist nicht möglich. Clubmeister kann nur ein Mitglied des Schachclub Pforzheim werden.

Schiedsrichter ist Christoph Mährlein.

Baden bei Wien und Robecchetto con Induno

Anfang September 2021 spielte ich mein erstes Turnier in Österreich. Das war mein erster längerer Aufenthalt in dem exotischen Land seit 40 Jahren (damals war ich Skifahren!). In Baden bei Wien war auch alles prima. Eine wunderbare familiäre preiswerte Unterkunft, Essen und Trinken waren auch weitgehend in Ordnung, natürlich nicht auf dem Niveau im Elsass (wobei die Weine durchaus mithalten konnten) aber dafür preiswerter. Die Sprachprobleme hielten sich auch in Grenzen. Leider passten die Turnieruhrzeiten nicht so ganz zu meiner Urlaubsgestaltung. Wanderungen und Wienbesichtigungen (inklusive des Fachgeschäfts „Schach und Spiele“) ermüdeten mich trotz Mittagsschlaf zu sehr um um 18h30 fit zu sein. Der Turniersaal war wie in Vor-Coronazeiten. Ziemlich eng und stickig (die Belüftung besserte sich ab Runde 3), keine Masken, Händeschütteln. In Runde 1 verlor ich gegen einen IM, in Runde 2 schaffte ich es nicht eine haushoch gewonnene Stellung im Endspiel zu gewinnen und holte nur einen halben Punkt. Runde 3 war noch schlimmer. Ich stellte eine Falle und fiel selbst hinein. In Runde 4 mißhandelte ich die Eröffnung aber mein Gegner willigte in besserer Stellung ins Remis ein. In der letzten Runde war ich relativ wach und gewann eine ausgeglichene Endspielstellung dank der Mithilfe meines Gegners (der den etwas widersprüchlichen Namen „Weichhart“ führte). Mit 2 aus 5 kam ich zu einem halbwegs akzeptablen Ergebnis. Fazit: Das Turnier ist empfehlenswert. Die Gegend ist echt schön, der ÖPNV ist hervorragend und die Gehwege in Niederösterreich sind nicht mit Autos zugeparkt. Wien ist natürlich auch sehenswert aber für mich persönlich etwas zu groß. Nicht fehlen durfte natürlich ein Besuch im Schachladen „Schach & Spiele“ von Michael Ehn. Auf der Rückfahrt machte ich bahnstreikbedingt einen Stopp in Passau, wo auch mal schöne Turniere gespielt wurden.
Nicht einmal zwei Wochen später ging es nach Robecchetto con Induno zur italienischen Mannschaftsmeisterschaft. Bahnstreikbedingt buchte ich für Donnerstagabend einen Flug (am Donnerstagmorgen wurde erst das Ende des Bahnstreiks verkündet). Die Fahrt zum Geisterflughafen Stuttgart (wenig Passagiere und viele geschlossene Geschäfte) und Checkin klappten hervorragend. Der Start verzögerte sich wegen eines Gewitters über dem Flughafen Mailand. Dann kam die Info: Flug fällt aus wegen Überschwemmung der Landebahn. Also zurück nach Pforzheim und Bahnfahrkarte gekauft. Damit kam ich pünktlich mit Pufferzeit zur ersten Runde, die in einem schnellen Remis endete. Gespielt wurde übrigens mit Maske und Scheibe. Samstagmorgen hatte ich überraschend spielfrei weil die gegnerische Mannschaft nicht antrat. In Runde 3 war das Remis schon schwerer zu erreichen. Am Sonntag rückte ich in die II. Mannschaft auf und es gelang mir ein wichtiger Sieg. Die letzte Runde verlor ich leider, dafür sorgten die anderen 3 für 2,5 Punkte und wir stiegen auf. Die Rückfahrt erfolgte wieder mit der Bahn, die wieder reibungslos verlief.

Schach am Brett in Strasbourg und Bozen

Nach 11 Monaten Turnierpause spielte ich Anfang Juli in Strasbourg endlich mal wieder ein richtiges Schachturnier. Organisator Daniel Roos konnte mit 170 Teilnehmern ein volles Haus im Pavillon Josephine im Park Orangerie aufweisen. Im A-Turnier hatte ich in den ersten 4 Runden ältere Gegner, was an sich schon bemerkenswert war. Dass auch noch Prominente dabei waren, war noch bemerkenswerter. In der ersten Runde traf ich auf IM Jean-Luc Roos und in Runde 3 auf den Krimiautor Michel Kopp. Vor der letzten Runde erstand ich sein neuestes Werk und ließ es mir signieren. Gegen die alten Herren bewältigte ich die erste Turnierhälfte mit 2,5 aus 4 recht gut. Gegen einen deutlich jüngeren musste ich in Runde 5 hart um das Remis kämpfen. In Runde 6 hatte ich gegen einen ebenfalls jugendlichen Gegner einen deutlichen Eröffnungsvorteil erzielen. Da ich aber schon recht müde war, offerierte ich ein unablehnbares Remisangebot . Damit hatte ich einen freien Nachmittag und konnte Strasbourg mal wieder besichtigen. Da am Abend der Park wegen Sturmwarnung geräumt werden musste, ersparte ich mir auch einen eventuellen Umzugsstress in das Spiellokal des Schachclubs Strasbourg. In Runde 7 setzte sich die Jugend durch, aber mit 3,5 aus 7 gegen ausnahmslos stärkere Gegner war ich sehr zufrieden und dürfte die 1900er-ELO-Marke wieder überschritten haben. Das schönste war aber das Wiedersehen mit Freunden und Bekannten.
Ende Juli fuhr ich dann nach Bozen zu einem fünfrundigen Turnier. Anläßlich des 40. Jahrestages des Weltmeisterkampfes Karpov – Kortschnoi im benachbarten Meran war eine starke russische Delegation eingeladen und es gab auch ein Rahmenprogramm in der Kurstadt. Dieses fand unter anderem in dem Saal statt, in dem 1924 die Meraner Variante zum ersten Mal gespielt wurde. In der Landeshauptstadt spielten wir im prächtigen Ehrensaal des Merkantilmuseums mitten im Zentrum, was sehr praktisch war. Meine Gegner waren dieses Mal alle jünger. Leider gelang mir nur ein Sieg im 42-köpfigen A-Turnier, da ich in zwei Partien zu gierig auf Materialgewinn aus war und eine Gewinnstellung zum Remis verdarb. In der letzten Runde machte ich bei schwülem Wetter ein Kurzremis und sprengte damit nicht mit einem 125-Züger die Siegerehrung wie bei meiner letzen Teilnahme. Die Hygieneauflagen waren viel strenger als in Strasbourg und wir spielten mit Fiebermessen und Trennscheiben, die unser Schachfreund Aldo Danese aus unserer Partnerstadt Vicenza mitbrachte. Turnierdirektor war hier Luca d’Ambrosio, der sich um alles kümmerte.
Beide Turniere waren sehr gut organisiert und fanden in schönen Städten statt.
Oliver Linder

Deutscher Einzelpokal im Schach mit Pforzheimer Beteiligung

Der Deutsche Einzelpokal im Schach wird vom 29. bis 31.7. in Magdeburg mit Pforzheimer Beteiligung ausgetragen. Christoph Mährlein, der auch Vorsitzender des Schachclubs ist, hatte sich beim Badischen Einzelpokal für das Turnier qualifiziert, das mit 32 Teilnehmern im KO-Modus ausgetragen wird. Es gelten strenge Hygienevorschriften und es gibt Dopingkontrollen. Das Turnier wird im Rahmen des „Meisterschaftsgipfels“ zusammen mit der Deutschen Meisterschaft ausgetragen. Ausgeschiedene Teilnehmer nehmen für die weiteren Runden an einem Begleitturnier teil.

Bringt die Langpartie in 6 Stunden keine Entscheidung, wird das Weiterkommen in Blitzpartien ausgetragen. Der Turnierstand und die Partien können im Internet live mitverfolgt werden. Der Turnierstand:

http://chess-results.com/tnr569037.aspx?lan=0&art=3

Die Partien werden live übertragen auf:

https://live.chessbase.com/de

Offizielle Webseite mit den Teilnehmern und dem Zeitplan:

https://www.schachgipfel.de/einzelpokal-2021.html

Freiluft-Jugendtraining im Gartenstüble

Wie bereits im letzten Sommer wird das Jugendtraining zusätzlich auch über die aktuellen Sommerferien (BW) wieder im überdachten Gartenstüble unterhalb vom Pforzheimer Wildparkgelände (Arme Süderweg 11) stattfinden. Treffpunkt immer mittwochs ab 17:30 Uhr.

Unsere engagierten Schachtrainer Attila Barta und Oliver Linder begleiten das Jugendtraining und bringen generationsübergreifend auch neu Interessierten gerne neue Züge bei.

Während dieser Zeit findet auch der Clubabend immer dienstags ab 19:30 Uhr am selben Ort statt.

Wir freuen uns auf spannende Spiele und viele neue Gesichter!

Schachfreunde nehmen das Training wieder auf

Dank der niedrigen Inzidenz in Pforzheim ist das reale Schach endlich wieder möglich. Nun dürfen sich alle wieder auf gemeinsame Partien im Rahmen der Clubabende dienstags ab 19.30 Uhr freuen. Die Schachbegeisterten treffen sich dazu im zentral gelegenen Spiellokal in der Sporthalle der Inselschule. Dieses Angebot richtet sich auch an alle interessierten Erwachsenen und soll in der Ferienzeit noch auf mittwochs erweitert werden. 

Das Jugendtraining findet stetig neuen Zulauf und wird von den Schachtrainern Oliver Linder und Attila Barta mittwochs ab 17:30 Uhr über die Sommermonate als Freilufttraining im überdachten  „Gartenstüble“ (Arme Sünderweg 11) unterhalb des Wildparks begleitet. Dort können während der Schulferien in BW auch die Clubabende stattfinden. Die jeweils gültigen Corona-Schutzmaßnahmen sind dabei natürlich einzuhalten.

Auch schulischen Leistungen kommt das Konzentrationsspiel zugute, die sich verschiedenen Studien zufolge besonders in den Fächern Mathematik und Deutsch verbessern.

Mit einer aufstrebenden Kinder- und Jugendmannschaft und einer Qualifikation des Jungtalents Anton Büttner für die Badischen Schachmeisterschaften kann der Schachclub Pforzheim im Jugendtraining auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken.

Interessierte aller Generationen sind beim Clubabend oder beim Jugendtraining herzlich willkommen, um dem königlichen Spiel ein paar Züge näher zu kommen.

Runde 8 aus der Vorvorsaison und Quarantäneliga

Der Nachholspieltag zwar nicht erfolgreich für uns. Abgesehen von den kampflosen Siegen der Teams 2 und 3 gab es heftige Niederlagen. Am härtesten traf es die V., die in Ersingen um den Aufstieg kämpfte. Der erste Durchgang konnte mit 2-2 noch ausgeglichen gestaltet werden. Im zweiten Durchgang sprang aber nur ein Remis heraus. Jetzt muss die V. auf einen Ausrutscher von Ersingen hoffen.
Die I. empfing die Reserve des Bundesligisten Hockenheim, die noch Aufstiegsambitionen hat. Konsequenterweise traten sie mit einem GM, 2 IMs und 1 FM an. Martin Hartmann und Stefan Schork hielten an den Spitzenbrettern lange mit und hatten spannende Stellungen auf dem Brett. Letztendlich setzte sich aber die meisterliche Routine durch. Eine tolle Partie lieferte Christian Kraft bei seinem ersten Einsatz in der I. ab. Leider griff er bei der Verwertung seines Vorteils fehl und verlor noch. Das Remis holte der Mannschaftsführer mit einer Kurzpartie. Nick Neiwert gewann seine Partie in solider Manier und stellte damit den Endstand von 1,5-6,5 her.
In der Quarantäneliga gelang endlich mal wieder ein Aufstieg, nachdem wir am Spieltag zuvor um Haaresbreite abgestiegen wären. Zwar spielten wir praktisch nur mit 6 Spielern, aber bei allen lief es super. Alle landeten in den TOP 50 (von 118), Martin Hartmann war sogar bester Spieler des Turniers, Nick Neiwert Fünfter und Udo Leibbrand Siebter. Am Donnerstag (12.7.) spielen wir wieder in Liga 8.
Am 10. und 11.7. spielt Anton Büttner bei den badischen Jugendmeisterschaften in Kehl mit. Diese werden unter Corona-Bedingungen in einer verkürzten Form ausgetragen.
Und am 18.7. geht die IV. zu ihrer letzten Runde an die Bretter, bevor die Teams 1-3 am 25.7. nochmal antreten, sofern es genug spielbereite Spieler (bei uns und beim Gegner) gibt.

Wieder Liga 8!

Stefan war am Donnerstag der Mann des Abends: Leistung 2560, Gewinnrate 73% Berserk 77%.
Da mussten sogar die Leistungen von Martin (77%) und Udo (70% und 2350) zurückstehen. Einen guten Lauf hatten auch Marc und Oli. Sebastian und Birgit hatten keinen so guten Abend aber auch keinen ganz schlechten. Thomas hätte es auch noch fast unter die TOP7 geschafft. Joachim stieg wegen der Hitze leider früher aus. Der verdiente Lohn war Platz 4, nur 8 Punkte entfernt von Platz 3. Am Sonntag ist wieder 3+0. Nachdem wir vergangengen Donnerstag am Aufstieg in Liga 6 gekratzt haben, lief es am Sonntag nicht so gut und ein deutlicher Abstieg war die Folge. Außer Stefan (Leistung 2560 und 52% Berserk) und Martin (Leistung 2560 und 69% aber leider nur mit 13 Partien) lief es nur noch bei Joachim gut (Leistung fast 2000), Am Donnerstag steigen wir wieder auf!
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